Dienstag, 21. Februar 2017

Unknackbare Passwörter für jedermann

Alexander Lehmann hat in verdienstvoller Weise eine kleine Serie von fünf Filmen produziert, welche ich gerne jedem Internetnutzer zeigen möchte, quasi als "Fahrprüfung" zur Netznutzung. Die Beiträge sind inhaltlich hochstehend, sprachlich verständlich und graphisch ansprechend.

Im ersten Film geht es um Passwörter. Nicht zum ersten Mal weise ich darauf hin, dass sie länger als acht Zeichen haben sollten. Dann sollten sie aus Klein- und Großbuchstaben bestehen. Natürlich dürfen Ziffern und Sonderzeichen nicht vergessen gehen... und auf keinen Fall aufschreiben. Und aus Sicherheitsgründen sollte das Passwort in einem Monat wieder gewechselt werden und für jedes Konto, jedes Gerät ein anderes Passwort!

Puh. Wieso muss das mit den Passwörtern eigentlich immer so kompliziert sein? Das hat sich auch Alexander Lehmann gedacht. Im Film zeigt er, wie kann man sich ein Passwort ausdenken kann, das sicher ist und einfach zu merken.



Dazu ist es hilfreich zu verstehen, wie ein Passwort funktioniert und wie es geknackt wird: Ein Passwort kannst du dir wie die Kombination für ein Zahlenschloss vorstellen: Und genau wie beim Zahlenschloss, ist es natürlich wichtig, dass du keine Kombination benutzt, die leicht zu erraten oder herauszufinden ist!

Dienstag, 7. Februar 2017

Enkeltrick im Internet erkennen

Diebe und Betrüger an der Haustüre erkennen wir meistens. Doch wie ist es im Internet? Dort verwenden sie genau so fiese Tricks, die wir mangels Übung aber viel schlechter erkennen. Alexander Lehmann hat die Thematik schön aufbereitet in einem kurzen Lehrfilm.



In dieser "Pflichtlektüre" erkennt man, wie man die Gefahren selber erkennt und somit die realen Fieslinge einfach abwehren kann.

Montag, 26. Dezember 2016

Digitale Geräte schenken - Hilfe für Eltern und Grosseltern

Vorgestern war bei den meisten Kindern Weihnachtsbescherung - wenn sie nicht schon seit Halloween und St. Nikolaus Dauerbescherung haben. Vor vierzehn Tagen schrieb zu diesem Thema Maren Levin einen wichtigen Artikel unter dem Titel: Gehören digitale Geräte unter den Weihnachtsbaum? Levin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei LegaKids, der absolut tollen Lernspielseite Legakids - nicht nur für Kinder mit Lese- und Rechtschreibeschwäche.

Da nach Weihnachten ja immer auch vor Weihnachten ist und die Geschenkorgie mit Neujahr, Dreikönigstag, Ostern, Zeugnistag, Geburtstag, Schulbeginn weitergehen kann, das Wichtigste hier zusammengefasst:
  • Zuerst muss man sich im Klaren sein, ob es ein digitales Gerät geben soll oder nicht, denn es gibt gute Gründe dafür, aber auch gute Gründe dagegen. Dabei spielt weit mehr eine Rolle, als der Wunsch des Kindes und vielleicht noch das Alter. In der Broschüre „Digitale Weihnachtsgeschenke für Kinder!?“ finden Eltern, Paten und Grosseltern wichtige Hinweise und Denkanstösse.
  • Wenn es dann etwas aus der digitalen Welt geben sollte, stellt sich die Frage nach dem Was. Mit einer Suchmaschine können Spiele nach Kriterien wie etwa Spielspaß, Bedienung und technische Qualität oder Altersgruppe gesucht werden. Ausserdem wird ein kurzer illustrierter Überblick über die Rahmenhandlung des Spiels gegeben.
Kurz: Ob man zu Pastorini geht und ein pädagogisch wertvolles Holzspielzeug kaufen will, oder ob es ein digitales Gerät geben soll oder doch eher ein virtuelles oder reelles Spiel: gute Geschenke fallen nicht vom Himmel, sondern müssen seriös ausgesucht werden. Dies wird aus Levins Beitrag einmal mehr deutlich.

Freitag, 25. November 2016

Des tablettes pour 400 élèves de Kinshasa

Des tablettes et une bibliothèque numérique pour 400 écoliers ont été distribué par la Fondation En Classe en province de Kinshasa au Congo. On a l'intention de dire: bravo - mais si on regarde le nombre des habitants, 10 millions, 400 n'est pas vraiment beaucoup. Bon, c'est l'initiative privé de cinq dames et si on prend ceci en considération, il faut quand même dire: bravo.

Sauf, un question reste: pourquoi des particuliers doivent distribuer du matériel d'enseignement? N'est-il pas le devoir du gouvernement, du ministre de l'enseignement primaire et secondaire? On pouvait aussi se poser la question, pourquoi dans ce pays, on n'essaye même pas d'atteindre les Objectifs du millénaire pour le développement.

Le deuxième objectif vise à ce que tous les enfants, garçons et filles, partout dans le monde, puissent bénéficier d'ici (2000) 2015 d'un cycle complet d’études primaires. Beaucoup de pays n'ont pas réussi complètement, mais à Kinshasa, on a même pas commencé. Au contraire: le ministre a espéré que d’autres partenaires suivront l’exemple de la Fondation En Classe. À mon avis, un ministre devrait faire plus que espérer.
  • Ce qui m'intéresse plus, c'est la bibliothèque numérique: Quelles livres y figurent?
  • Quelles applications?
  • Est-ce que cette bibliothèque est aussi accessible par ceux qui ont leur propre tablette?
Selon Mediatic, il y a à Kinshasa 28 000 salles de classe. Pour y trouver des tablettes sans bibliothèque, c'est probablement plus facile que de créer encore des bibliothèques parallèles.

Le site de la Fondation est trilingue. La version française la plus courte, la version néerlandaise la plus complète. Malheureusement, cette langue n'est plus langue officielle au Congo... Il semble que la bibliothèque a été publié avec l'aide de Library for all qui ne donne pas détails sur son site.

Dans un document pdf, on peut lire: Samen met LFA is En Classe op zoek gegaan naar de juiste boeken voor Congolese kinderen. Een aantal dingen waren hier belangrijk: de taal (voornamelijk Frans en een beetje Lingala), de aansluiting met de belevingswereld van Congolese kinderen (een verhaal over de metro in Parijs is voor hen lastig voor te stellen) en het niveau. We hebben zelf leesmateriaal ontwikkeld voor de allerkleinsten (alfabet en klinkers/medeklinkers). Ook hebben we zelf boeken gedigitaliseerd met goedkeuring van de auteur of uitgever. LFA verzorgde het juridische gedeelte hiervan. De inhoud van de digitale bibliotheek blijft een continue proces.

Donc, les livres numériques sont principalement en français et un peu en lingala. Certains livre existaient déjà, d'autres ont été numérisé par la fondation avec l'accord des ayant droit. Encore d'autres ont été auto-développés pour les tout-petits (alphabet et voyelles / consonnes). En outre, nous possédons des livres numérisés avec l'approbation de l'auteur ou de l'éditeur. LFA était responsable de la partie juridique de celui-ci. Le contenu de la bibliothèque numérique est un processus continu.

La bonne nouvelle se trouve à la fin de ce document: De planning is dat de app in de loop van 2016 te downloaden is op een eenvoudige telefoon, zodat er ook door volwassenen en kinderen thuis gelezen kan worden. De app gaat hoogstwaarschijnlijk maar 2 tot 3 dollar per jaar kosten en geeft dan toegang tot honderden boeken. Er zijn geen additionele kosten per boek. La bibliothèque numérique devrait devenir accessible à tous pour un prix forfaitaire modeste dans le courrant de 2016 (écrit en 2014). Après tant d'annoncements au Congo, je reste prudant, jusqu'au moment où je vois cette application pour les téléphones et les tablettes.


Montag, 17. Oktober 2016

Kanton Bern darf Software als Open Source mit anderen Gemeinwesen teilen

Der Kanton Bern darf eigene Software ohne neue gesetzliche Grundlage veröffentlichen. Dies zeigt ein juristisches Gutachten, das kürzlich veröffentlicht worden ist. Dadurch kann der Kanton seinen politischen Auftrag erfüllen, bei der Softwarenutzung und -entwicklung Synergien mit anderen Gemeinwesen zu nutzen. Der zur Förderung offener und freier Systeme CH Open begrüsst dieses wegweisende Gutachten, das auch anderen öffentlichen Stellen als Grundlage für die offizielle Freigabe von Open Source Software dienen kann. Publikation von öffentlich finanzierter Software-Entwicklung sollte so selbstverständlich werden wie die Freigabe von Open Government Data.

Pressemitteilung von CH Open

Freitag, 30. September 2016

Bibliotheken ins Netz verknüpfen

Carol Jean Godby, Shenghui Wang und Jeffrey K. Mixter verfassten kürzlich ein Buch zum Thema, wie die Sichtbarkeit von Bibliotheksbeständen im Web durch sogenannte „Library Linked Data” erhöht werden kann. Die Verfasser arbeiten alle in der Forschungsabteilung des OCLC.

Weil die meisten Suchen nach Informationen überall im Internet gestartet werden, nur nicht in Bibliotheken oder Online-Bibliothekskatalogen selbst, konzentriert sich die Neuerscheinung auf die konzeptionellen und technischen Herausforderungen, die mit der Veröffentlichung von Linked Data – hergeleitet von den traditionellen Bibliotheks-Metadaten – einhergehen. Die Verfasser gehen davon aus, dass dieser Prozess ist nicht rückgängig zu machen ist. Die Bearbeitung von Daten hin zu einer Datenform, die das Web besser versteht und verarbeiten kann, wird die Bedeutung der Bibliotheken im Internetzeitalter wieder stärken.



Das Webinar erklärt (in amerikanischem Englisch) die Transformation des Internets von einem Netz von Dokumenten zu einem Netz von verknüpfbaren Daten, wie es im neu erschienenen Buch "Library Linked Data in the Cloud: OCLC's Experiments with New Models of Resource Description" beschrieben wird. Das Webinar dauert eine Stunde. Das Buch kann jede Buchhandlung besorgen, eine Bestellung ist auch im Netz möglich.


Sonntag, 31. Juli 2016

Verschwinden die Bibliotheken im Internet?

In einem Interview der Zeitschrift Research Information sprach der Internetexperte David Weinberger von einem „library-sized hole“ im Internet. Er warnte davor, dass das Wissen der Bibliotheken weiter marginalisiert würde, wenn diese sich zukünftig nicht besser im Web präsentierten. Eine Lösung gegen diese Entwicklung sei Linked Data. Dies und weitere Ideen präsentierte er auf dem EMEA Regional Council Meeting 2015 in Florenz. Seine Präsentation finden Sie hier.

Das Thema Linked Data hat auch die OCLC dazu inspiriert, sich der Sache anzunehmen und ein Online-Webinar zu organisieren. In dem Webinar „Linked Data in Bibliotheken: Ist-Situation und Zukunft.“ präsentieren Ihnen zwei anerkannte Linked Data Experten Fakten und Trends zu diesem hoch aktuellen Thema.

  • Welche Relevanz hat Linked Data für Bibliotheken? 
  • Welche neuen Möglichkeiten bietet Linked Data für Ihre Institution?

Eine Aufzeichnung es Webinars steht zur Verfügung:
Linked Data in Bibliotheken: Ist-Situation und Zukunft